
Praktische Tipps für die Anmeldung und Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz
Wer in die Schweiz umzieht, wird schnell feststellen: Hier läuft vieles sehr organisiert ab. Damit nach dem Umzug alles reibungslos klappt, ist es wichtig, die administrativen Schritte zu kennen.
1. Aufenthaltsbewilligung beantragen
Als EU-/EFTA-Bürger benötigt man eine Aufenthaltsbewilligung (meist B-Bewilligung). Dafür braucht man in der Regel:
- Arbeitsvertrag oder Nachweis ausreichender finanzieller Mittel
- Krankenversicherungsnachweis
- Mietvertrag oder Wohnadresse in der Schweiz
Die Beantragung erfolgt bei der Gemeindeverwaltung des neuen Wohnortes.
2. Krankenversicherung abschließen
Die Krankenversicherung ist in der Schweiz Pflicht, und zwar innerhalb von 3 Monaten nach Einreise. Viele Neuankömmlinge sind überrascht, weil das Schweizer System privat organisiert ist – daher lohnt sich ein Vergleich mehrerer Anbieter.
3. Anmeldung bei der Gemeinde
Innerhalb von 14 Tagen nach dem Einzug muss man sich beim Einwohneramt anmelden. Bringt unbedingt Ausweis, Mietvertrag und Arbeitsvertrag mit.
4. Fahrzeug & Führerschein
Wer mit dem eigenen Auto umzieht, muss dieses innerhalb eines Jahres umschreiben lassen. Auch der Führerschein wird in eine Schweizer Fahrerlaubnis umgewandelt.
Tipp: Am besten vorab eine Checkliste erstellen – das spart Zeit, Nerven und Fahrten zur Behörde.